Klein Peppis Lebensgeschichte

 
     

Klein Peppi ist leider am 15. August 2009 verstorben

   
  Wie ein kleiner Engel lag unser süßer
Peppi in seinem Körbchen,
eingewickelt in seine Decke zusammen
mit seinen geliebten Bällen
wurde er bei seinen Hunde-Eltern
Wuschel & Tiffeny beerdigt.
Anders als von den Tierärzten vorhergesagt starb unser Peppi nicht in Jungen Jahren an seiner Epilepsie. Nein, er wurde sogar fast 9 Jahre alt und er wäre sogar noch älter geworden,
wenn die Ärzte in der Tierklinik seine Beschwerden ernster genommen und ihn richtig untersucht hätten. So blieb die Ursache seiner Leiden trotz mehrmaliger Tierklinik-Besuche zu lange unentdeckt und unser geliebter Peppi starb letztendlich an einem Geschwür, welches viel zu spät entdeckt wurde und beim erkennen dann leider schon inoperabel war.
 

Hier nun seine Geschichte! Alles begann

mit dem Wunsch meiner zweibeinigen menschlichen Kumpels sich einen kleinen Hund zum Kuscheln zuzulegen, den man immer bei sich haben konnte, beim Auto fahren, Fernsehgucken, einen mit dem die Kinder spielen und knuddeln konnten.

Nicht das kein Hund da gewesen wäre, aber so ein dicker alter knurriger Bernhardiner ist nun mal kein Schoßhund. Und so kam es das mein Frauchen, nach einem netten Vaterbetteln, ins Tierheim nach Lichtenberg fuhr und mal nach einem solchen Hundekumpel guckte.

Und wie es der zufall wollte, sie hatten einen, eine strubbelige knurrige Dame, die schon vier oder fünfmal zurückgebracht worden war, weil sie aus lauter Angst vor den misshandlungen der Menschen einfach kein Vertrauen mehr hatte und jeden nur anknurrte und schnappte, was für mein Frauchen allerdings höchstens eine Herausforderung darstellte und so holte sie an diesem 12.Januar 1997 meine Hundemutti zu uns nach Hause.

Hier meine Mutti Tiffeny auch Tiffi oder Tiffchen genannt,    
und hier mein zu Hause mitten im Grünen.    

Über ein halbes Jahr brauchte es bis die kleine Dame restlos gezähmt war, sie knurrte nicht mehr oder nur noch ganz selten, begrüßte alle der Familie freundlich schwanzwedelnd und war auch sonst ganz umgänglich geworden. Man kann zwar noch an der linken Seite beim Abtasten, den Bruch einer Falsch zusammengewachsenen Rippe ertasten und auch eine Operation wegen einem Leistenbruch aus alten Zeiten war glücklich überstanden, doch sonst war die alte Dame wieder topp in Ordnung, wie man oben auch auf den Fotos sehen kann.

Als der alte Berni dann wegen einem Tumorleiden eingeschläfert werden musste, war meine Hundemutti die Nummer 1 im Haus. Aber nicht lange den Herrchen, von Beruf Stadtarbeiter, brachte eines Abends einen jungen gerade mal 12 Wochen alten Staffordterriermischling von der Arbeit mit. Den armen Kerl hatten gewissenlose Leute im Stadtwald angekettet und nur weil die Arbeiter dort zufällig in der Gegend ein paar Bäume fällen mussten fanden sie das halbverhungerte, zitternde und wimmernde Bündel, das die Kinder gleich in ihr Herz schlossen, weil es sich so hilfesuchend an jeden liebevoll ankuschelte. Wir nannten den kleinen Kerl Gonzo und brachten ihn zum Tierarzt, damit der ihn mal durchscheckt. Der kleine hatte großes Glück gehabt, alles war in Ordnung.
Dann kam aber der Schreck, wir durften ihn nicht behalten, er galt als Kampfhund und da Frauchen nicht allzuviel verdient, die Steuern für diese armen Tierchen aber derart hoch sind und Herrchen als Angestellter im öffentlichen Dienst auch keinen solchen Hund haben durfte, mussten wir Gonzo schweren Herzens wieder abgeben. Für ihn war das am schlimmsten, da aber die Kinder so traurig waren, holten wir kurzerhand am 27.Januar 2000 noch einen anderen Hund aus dem Tierheim. Meinen Hundepapa Wuschel.

Mein Papa ist ein Border-Colly und war auch gerade mal erst 12 Wochen alt, also wohl auch ein nicht gewolltes Weihnachtsgeschenk. Er war klein und flauschig, eben richtig wuschelig, was ihm auch seinen Namen einbrachte.
Mal so
zum Angucken Papi als Baby und heute als Erwachsener.
     

Und dann kam was eigentlich so gar nicht geplant war, der Tierarzt meinte Wuschel ist noch zu klein und vor seinem ersten Lebensjahr passiert da nix, so war sein Kastrationstermin erst am 1.November 2000, welch ein Fehlschluss. Tiffi durch die Bauchdeckenoperation auch nicht gerade für Mutterfreuden geschaffen, wurde dafür gar nicht erst in Betracht gezogen, der 2. Fehler. So bemerkte keiner die Schwangerschaft, Tiffi wurde durch die extrem gestraffte Bauchdecke nach der Leistenbruchoperation nicht dick und Wuschel war auch nichts anzusehen.

Keiner hatte was bemerkt und so kam ich, der winzige Peppi auf die Welt. Ein Einzelkind nicht größer als eine Maus, Stunden brauchte meine Mutti für die Steißgeburt und so war ich auch mehr tot als lebendig als ich das helle Licht der Zimmerbeleuchtung, am 19.September 2000 früh um 3,45 Uhr erblickte.
Bloß gut das Frauchen da war, die Geburtshilfe leistete, mich verklemmtes Wesen rauszog und durch intensive Massagen wiederbelebte. Tiffchen gings zu der Zeit gar nicht gut, sie überstand alles jedoch bestens und liebte mich mit ganzem Herzen und ihrer Zunge noch bis zu ihrem Tod am 3.Dezember 2007 und auch mein Wuscheliger Papa passte damals zu jederzeit genau auf mich auf.

Hier war ich schon 1 1/2 Woche alt und mächtig gewachsen.   Und hier etwas später mit meinen beiden Eltern im Körbchen.  

So war und blieb ich bei meiner Familie, allerdings wurde später festgestellt das ich ein Epileptiker bin, wohl ein Überbleibsel meiner doch etwas schwierigen Geburt und auch intelligenzmäßig nicht gerade ein Einstein bin. Das ich Epilepsie habe, bemerkte mein Frauchen als ich einen ziemlich dollen Anfall ganz in ihrer Nähe bekam, wo ich mich doch sonst immer verkrochen hatte, wenn sich einer ankündigte und ich es auf diese Weise lange geheimhalten konnte. Seitdem lässt mich mein Frauchen nicht mehr aus den Augen, sogar mein Schlafplatz wurde in ihr Schlafzimmer verlegt, worauf die andern ziemich neidisch waren. Aber so ist mein Frauchen immer da, wenn ich sie mal brauche und das ist ja auch nicht schlecht.
Zudem bekomme ich manchmal schlecht Luft, der Tierarzt sagt das ich eine Kollabierende Luftröhre habe, die ist zu weich und klappt dann manchmal zusammen, was zu Atemproblemen führt, und da hilft mir mein Frauchen auch, während Herrchen mehr für die Kosten die ich mit meinen Problemchen verursache aufkommt und mir und meinen tierischen Kumpels Leckerlis mitbringt.

Dafür bin ich allerdings ein ganz toller Ballspieler, ich spiele stundenlang auch mit mir alleine Ball, was mir den ruf eines Fanatikers einbrachte, wobei Frauchen eher von einem Ballproblem spricht. Das macht mir aber gar nichts, ich liebe diese runden Dinger und dank Herrchen habe ich auch immer genug davon rumliegen. Ich schiebe sie mit Nase und Pfoten in jede Richtung, schleppe und trage sie überallhin und wenn einer einen wirft bin ich der Schnellste im wiederbringen.

Und obwohl der Tierarzt Anfangs behauptete, das ich durch meine vielen Krankheiten nicht sehr lange Leben würde, weil mein Frauchen es ablehnte mir Medikamente gegen Epilepsie zu geben, da diese mich abhängig machen und durch ihre Nebenwirkungen noch mehr belasten würden, hatte ich nun sogar meinen Papa Wuschel überlebt.
Er hatte in letzter Zeit öfters Probleme mit der Wirbelsäule, bekam wenn es besonders schlimm war auch Medikamente und war oft beim Tierartzt. Aber am 3. Oktober 2008 ging dann gar nichts mehr, er konnte nicht mehr aufstehen, so sehr er sich auch bemühte und hätte es auch nie wieder gekonnt. Der Arzt stellte eine Lähmung der gesammten Rücken- und Hinterpartie fest. Wie grausam ein Border-Colly bei klarem Verstand, der nicht mehr laufen und nicht mahl mehr aus eigener Kraft stehen konnte. Er litt furchtbar und so beschlossen unsere Menschenkumpels ihn von seinem Leiden zu erlösen, so schlief er sanft im Arm seines Herrchens ein.
Ja ich habe mein 8. Lebensjahr begonnen, der dem man nur 3 bis 4 Jahre Überlebenszeit von ärtzlicher Seite her zubilligte und bin nun allein, was mich sehr traurig macht. Denn auch wenn ich jetzt schon so alt bin, brauche ich doch meine Eltern noch sehr. Der Verlust von Mutti Tiffchen war für mich schon schmerzlich genug, aber meinen Papa Wuschel zu verliehren hat mir den Halt genommen. Denn Wuschel war für mich sowas wie ein Held, ich vergöttete ihn, er war mein Leittier an dem ich mich orientierte und mein bester Freund. Er zeigte mir immer was zu tun war, setzte sich bei einem Anfall zu mir und beschützte mich zu jeder Zeit, an seiner Seite fühlte ich mich sicher. Jetzt ist er weg und jeder Schritt fällt schwer und wird mitunter zur Herausforderung. Sicherheitshallber weiche ich nun kaum 1 bis 2 Meter von Frauchens Seite, gehe allein nicht mehr raus und bin einsam, wenn Sie auf Arbeit ist um mein Futter zu verdienen.

Da hab ich wieder einen großen Ball gefangen. Und hier kämpfe
ich mit einem kleinen Tennisball.
Ich und mein Tennisball auf Herrchen's Hinkelstein Quader.

Meine Eltern und Menschenkumpels sind aber nicht meine einzigen Freunde, die bei uns in den letzen Jahren wohnten, da waren auch noch Katzen der verschiedensten Art. Ein wilder der Lacky der nur manchmal auftauchte und dann da noch welche, die mit mir immer durch die Hundeklappe kammen und genauso wie ich und meine Eltern drinnen und draußen zugleich wohnen, je nachdem wie uns das Wetter zusagt.
Da war die Wutz die rabenschwarze Mutti der meisten, wie dem Cederic der genause schwarz wie sie war und der mit fast einem Jahr immer noch mit den kleinen an der Zitze hing, der aber leider den Sommer 2005 nicht überlebte. Da wir einige neue Jagdpächter im Revier dazubekommen haben, von denen einer unseren kleinen verschmusten Ceddy erledigte. Er fehlt uns allen sehr und auch ddas folgende kleine Katerchen der süße Oscar, der im Mai 2005 dazugekam, konnte diesen Verlust nicht wegmachen, zumal auch er nur knapp ein Jahr alt wurde.
Dann waren da noch die bunte Winni und der graue Ralf, mit denen man so herrlich spielen konnte.
Der kleine Ralf hatte anfangs mehr Glück als Cederic, da hatte die Schrotladung nicht ganz getroffen, er lag kurze Zeit in der Tierklinik, hat sich aber wieder erholt. Was ihm aber nichts nützte, denn auch er wurde inzwischend ein Opfer. Und auch Winni wurde nur ca. anderthalb Jahre Alt, sie war kastiert und lief nie weit weg, trotzdem kam sie eines tages nicht wieder, weshalb wir davon ausgehen das auch ihr ein Waldspaziergang nicht bekam. Genauso wie underem grauen Dieterchen und seinem Zwillingsruder Heinz-Olaf und indzwischend auch Wutz.
Jetzt haben wir nur noch unseren Rüdiger, ein sehr pummeliger grau-weißer Kater der gern mit mir schmusst und kuschelt und das auch, wenn ich mal gar keine Lust darauf habe.

Meine Katzen beim zutschen & Cedric auf Erkundungstour und der Kleine Oscar.    
Und das sind die Zwillinge und unser pummeliger Plüsch-Kater Rüdiger.      

Andererseits ist da auch noch der Hund von der großen Tochter meiner Menschenkumpels, der Atschi, ein großer Jäger, angestellt beim hiesigen Forstgut. Die aber auch nichts gegen die Hobby-Jäger aus Nordreinwestphalen und Sachsen machen können, da deren Jagdpachtgebiet nur an Ihres angrenzt.
Der Fuchsjunge, der bei uns gegenüber im Wald wohnt gehört auch dazu, der sich immer versteckt, wenn ich mit meinen Menschen spazieren gehe, die Vögel in Herrchens Voliere, die Hühnerchen und ihre Küken und auch seine Tauben, die ich manchmal gescheucht habe, wenn es mir Spaß machte und keiner guckte.

Das ist Atschi der große, ein wenig verfressen aber ansonsten ein ganz netter Kerl.      
Wie der heißt weiß ich nicht, aber der denkt immer ich seh ihn nicht.      
Und hier noch
ein paar der Federviecher und deren Behausungen, wobei die teilweise schon wieder eine neue größere Wohnung haben.
   

Allerdings haben auch die Hühner und Tauben der oberen Fotos im Frühjahr 2005 das zeitliche gesegnet, denn da haben ein Marder-Pärchen und ein Habicht fast ganze Arbeit geleistet. Die letzten 3 überlebenden Hühnerchen die wir retten konnten, haben wir dann einem Herrn geschenkt, der sie jetzt in einer Voliere als Ziervögel hält, bis sie mal allein von der Stange fallen. Das ist eben der Nachteil wenn man direkt am Wald wohnt.

Seit diesem Jahr, dem Jahr 2008, haben wir allerdings wieder 4 Hühner und einen Hahn, wobei sich meine Menschenkumpels diesmal für die Sorte Brahma entschieden haben, da der Habicht die wegen ihrer Ausmaße nicht so leicht wegschleppen kann und zudem bekamen die 5 noch einen kräftigen schneeweißen Ganter, den Erwin, als Beschützer dazu. Der sich auf unserem Hof aufführt wie ein General und ein wahnsinns Spektakel veranstaltet, wenn jemand es wagt seinen Hühnerchen zu nahe zu kommen. Ich glaube der hält sich selber für ein Huhn, zumindest macht er wie diese immer einen Bogen um unseren Teich mit den Fischchen drin, anstatt mal ein paar Runden darauf zu paddeln.

Darf ich Vorstellen Erwin und seine Hühnerschar und Frauchens Echsen!      

Tja, das waren alle meine fusseligen und befederten Mitbewohner, wobei ich auf die beiden Bartagamen Gorden & Chelden und die noch recht junge Pantherschildkröte Namens Gastone nicht weiter eingehe, weil ich mit denen nicht spielen darf.

Und hier bin noch mal ich, falls ihrs vergessen habt ich bin bzw. war der Peppi, ein toller Kerl, mit ner Menge Flausen im Kopf, ein paar dutzend Bällen in Haus und Garten und vielen tollen Freunden zum spielen, toben und angucken und das sind noch mal ein paar Bildchen nur von mir.

Ich bin schon ein ziehmlich großer Junge.        

Zum Schluß will ich aber noch erwähnen das mein Frauchen neben ihren anderen Jobs und arbeiten, als alter Computerfreak mächtig beschäftigt ist, mit allen möglichen Computersachen, wie Auftunen, Modding und reparieren von PC's aller Art für uns und andere.
Nebenbei schult sie ihren Sohnemann in diesem Bereich, der allerdings mehr auf Programmieren steht, was man auf meiner Startseite wiederfindet, wenn man mal ordentlich guckt. Weshalb er nun auch nach dem erfolgreichen Abschluss seiner Schulausbildung seit Oktober 2007 für 3 ½ Jahre auf einer Computerschule zum staatlich anerkannten Programmierer für Kommunikations- und Systemtechnik und Netzwerk- und Datenbankadministrator ausgebildet wird.
Und nebenbei erstellt mein Frauchen noch meine Seiten in mühevoller Kleinarbeit. Sie tippt den ganzen Kram nähmlich per HTML-Code Zeile für Zeile einzeln ein. Recherchiert für die einzelnen Themen, macht die Bilder und Filme und bearbeitet diese dann, bevor sie sie einbaut. Anschließend testet sie das dann noch alles auf verschiedenen Browsern.

Also nicht schimpfen wenn einiges mal wal länger dauert, nebenbei muss sie sich ja auch noch um den Haushalt, ihren Mann, die Kinder und uns Tierische Untermieter kümmern.

Die Bastelsachen, Zeichnungen und Grafiken kommen da eher aus der Richtung der mittleren Tochter, eine kleine Künstlerin vor dem Herrn, mit tollen Ideen, viel Leidenschaft sowie Talent.


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